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congés de Noël

Lange her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe...Ich hatte viel zu tun. Das erste Trimester des Schuljahres geht nächste Woche am 18.12 mit dem Anfang der Weihnachtsferien zu Ende. Da jedes Trimester aus zwei Sequenzen, die jeweils in 6 Wochen gegleidert sind, besteht und in jeder Sequenz eine Klassenarbeit in jedem fach geschrieben wird, war es wieder an der Zeit Arbeiten zu konzipieren und zu korrigieren. Die troisieme (10 Klasse), premiere (12 Klasse) und Terminale (13) haben harmonisierte Klausuren von der Provonz Littoral (so heisst die Provinz in der ich unterrichte und wohne) geschrieben. Jeden Mittwoch und Samstag haben sie zwei Wochen lang geschrieben. Samstags vom 8 Uhr bis teilweise 18 Uhr mit einer halben oder einer Stunde Mittagspause. Teilweise 2 Stunden Französisch und dann 2 Stunden Mathe, Pause und am Nachmittag 4 Stunden Physik oder so ähnlich. Es ist glaube ich auch verboten zzwischendurch zu trinken und zu essen. Echt krass und wir heulen bei 4 Stunden Abiklausur rum, wo wir sogar Körbeweise Schokolade usw...mitbringen dürfen. Ich habe mich gewundert, wie die Schüler das aushalten. In der troisieme sind mache erst 13 oder 14 Jahre alt!
Sie haben aber nicht immer viel geschrieben. Höchtens vielleicht 5 Seiten in 3 Stunden. Wahrscheinlich stimmt das Verhältnis von Zeit zu Aufgaben nicht. Bei unseren Vioerstündigen haben manche 15 Seiten geschrieben. 

Ich habe diese Sequenz fleissig Spicker gesammelt, als Andenken aber ich war nicht zu streng mit den Schülern...

Seit Montag findet kein Unterricht mehr statt. Die meisten Lehrer sind nicht fest angestellt, sondern kommen von Nkongsamba oder Umgebung und sind daher bloss ein paar Stunden die Woche am College. Sie werden nicht mehr bezahlt, ka ob es an Geld fehlt oder weshalb. Jedenfalls kommen die Schüler auch nicht mehr. Am Montag haben ein partenariat mit anderen Partnercolleges in Kamerun, ua das college New Bell in Douala, wo ich ursprunglich hinsollte. Das ganze Personal wird nach Nkong fahren und fur drei Tag an diesem seminar teilnahmen. Wir haben einen Stoff bekommen und sind zur Schneiderin gegangen, um daraus ein Kaba, das traditionelle Kleid der Douala schneidern zu lassen. Jedes College hat einen eigenen Stoff und Kopftuch. ich verstehe nicht, weshalb der Direktor fur das ganze Personal den Stoff bezahlt, aber die Lehre nicht weiterbezahlen kann...Naja, andere Werte. es wird sehr viel Wert auf Prasentation und Auftreten gelegt.

 Ich hatte diie letzten zwei Wochen mit einer fetten Erkaltung zu kampfen, bei 35 Grad eigentlich nicht vorstellbar. Hier sagt man, dass es der Staub ist. Die Regenzeit hat namlich aufgehört und die Trockenzeit begonnen. Mitlerweile gehts aber wieder gut. Es ist echt richtig heiss geworden und es gibt immernoch Wasserprobleme. Wasser fliesst nur an der Schule, die zum Gluck 200 Meter entfernt ist. Das heisst Jeden Morgen und Abend Eimer schleppen...Naja, wenigstens bleibe ich so ein wenig in Bewegung ...Ich bin bisher 2 Mal le tour de Ndoungué, also die Ndounguérunde gelaufen. das wars aber auch. Vielleicht werde ich anfangen Fussball oder Handball zu spielen. Die Schulklassen spielen gegeneinander und es gab auch ein SchUler-lehrerspiel. Fussball ist hier so beliebt! Uberall laufen Leute mit Eto'o t-shirts rum.

Leider habe ich nicht genug Zeit, um alles machen zu Kônnen. Neben dem Unterricht leite ich den Deutschclub, den Informatikclub, arbiete am Aufbau der Bibliothek, singe im Chor und der Haushalt. Im deutschlcub bereiten wir uns auf den Kulturtag im Januar vor, an dem wir 3 Geichte einen Sketh uber AIDS und einen traditionellen Tanz auffuehren werden.

Im Infoclub, den wir gerade erst gegrundet haben, geht es darum praktisch zu arbeiten, was im Unterricht viel zu kurz kommt. Morgen werde ich z.B. versuchen die Hardware genauer vorzustllen. Muss alles noch auf Franzoeisch ubersetzen...Im Februar wollen wir einen Ausflug ans College New Bell machen, weil die wihl viele PC und Internetanschluss haben.

Ja, Internet. Im Januar soll ein Internetcafé in Ndoungué eroffnet werden. ich hoffe, das es klappt. Bisher muss ich immer nach Nkong fahren.

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange, aber davon merkt man hier garnichts. Nirgendwo sieht man Deko oder hört Weihnachlieder im Radio. Und das wetter passt einfach nicht dazu. Ich habe mit meinen Schulern aber Stille Nacht und o Tannenbaum gesungen und ihnen Bilder vom Schnee gezeigt. Die meisten koennen sich nicht vorstellen, wie fiese kalt es werden kann. In Nkong sehe ich ab und zu einen gummiweihnachtsbaum zum Verkauf stehen, aber ansonsten ist jeder Tag wie der andere. Weihnachten wird hier aber gefeiert, schliesslich ist es ein christliches Fest. In der Kirche ubven die Kinder schon fuer die Weihnachtsauffuhrungen und im Kirchenchor haben wir auch schon begonnen Weihnachtslieder zu singen.

heute habe ich einen Kühlschrank gekauft endlich!!! Jetzt kann ich endlich mal wieder kaltes Wasser trinken .

 ich muss jetzt los, bin auf die Weihnachstfeier der Augenklinik von Elisabeth eingeladen. Konnte noch Stunden weiterschreiben.

 Hab euch lieb, hoffe es geht euch gut!

 

2 Kommentare 13.12.08 17:23, kommentieren